22 Bahnen
Tilda hetzt zwischen Supermarktjob, Uni, Schwimmbad, ihrer Schwester Ida und ihrem Elternhaus rum. Sie kümmert sich liebevoll um ihre kleine Schwester, versucht es allen recht zu machen und irgendwie bleibt ihr eigenes Leben dabei auf der Strecke. Zudem muss sie sich (nicht ganz so liebevoll) auch noch um ihre alkoholkranke Mutter kümmern.
Das Schwimmbad scheint ihr Ruhepol zu sein und der Schwimmer, der elegant das Wasser durchzieht und genau die gleiche Anzahl an Bahnen zieht wie sie, interessiert sie ein bisschen mehr, als sie sich zunächst eingesteht.
Dieser Roman passt perfekt für warme Sommertage. Mit großer Leichtigkeit erzählt Caroline Wahl in ihrem Debütroman vom Familienleben – dem Glück finden – und der Liebe. Wobei Tilda drauf besteht, dass das Leben auf keinen Fall wie ein Liebesroman ist. Ich würde widersprechen und eher sagen, dass das Leben doch manchmal ein solcher ist!
Für Sie „in einem Happs“ gelesen von Katja Rohles