Buchtipps

Sarah Kuttners Roman „Kurt“ ist, trotz des sehr schweren Themas, ein Roman, der es schafft gar nicht pathetisch, sondern gefühlvoll und unbeeindruckt mit dem Thema Tod umzugehen. Kann man noch im ersten Teil des Romans über die beiden Kurts und ihre Schrulligkeiten lachen, so bleibt einem im zweiten Teil erst mal ein Klos im Hals stecken, der...
der gut bebilderte Band verschafft dem Leser einen guten Überblick zu den bedeutendsten geschichtlichen Stätten im Saarland und seiner seit Jahrhunderten wechselnden Geschichte. Ein gelungenes Buch, ein kleiner Ersatz zu dem seit Jahren vergriffenen Kunstreiseführer "Saarland" von DuMont.
... weiterlesen, zwei seltsame Menschen in einer uns fremden kalten Umgebung erleben Unvorhergesehenes und Ungewöhnliches. Dieser Roman ist von einer derart dichten Schilderung, dass man in einem Atemzug zum Ende kommen möchte! Für Sie gelesen von Gastrezensentin Bärbel Muno
Herr Kato ist Rentner, gerade erst geworden. Er ist auf der Suche nach einer neuen Rolle in seinem Leben. Überhaupt – was hat er erreicht, was macht ihn, was macht sein Leben aus? Über viele Lebensthemen sinnt Herr Kato nach. Da trifft er auf eine junge Frau, die die Agentur „Happy family“ betreibt. Sie engagiert ihn für ihre Agentur und so...
Die junge Meeresbiologien Teresa ist als Fischereibeobachterin der EU (Generaldirektion Mare) auf einem Fischfang- und Gefrierschiff auf hoher See unterwegs und verschwindet spurlos. Schnell wird deutlich, dass es um internationale Verstrickungen, Macht, viel Geld und den Kampf von Umweltaktivisten gegen all das geht. Dieser Krimi ist spannend...
„Es ist ein schwerwiegendes Sicherheitsproblem aufgetreten. Bitte bewahren Sie Ruhe. Begeben Sie sich sofort in einen geschlossenen Fachraum und warten Sie auf weitere Anweisungen.“   Amokalarm an der Schule und wir (die Leserschaft) sitzen im Klassenraum bei einer Mathematikarbeit. Die Arbeit wird dann relativ schnell unwichtig, denn...
September an der Algarve. Rui Aviola, der Frauenschwarm der Küstenregion, verlässt, anlässlich eines Austauschprogramms von Europol, seine Heimat. Statt seiner kommt Leander Lost nach Fuseta einem kleinen Städtchen ganz im Süden Portugals. Graciana Rosado und Carlos Esteves zwei waschechte Portugiesen und Kollegen von Herrn Lost, sollen den...
In „Whiteout“ begleiten wir zunächst Hanna bei ihrer großen Expedition in die Antarktis. Sie ist Glaziologin (Eisforscherin) und ist mit ihrer Forschergruppe am Südpol, um durch Eisbohrungen neue Klimadaten zu sammeln. Als Hanna eine E-Mail von ihrem Bruder Jan bekommt, brechen die sorgfältig aufgebauten Schutzmauern um die gemeinsam erlebte...
Wozu ein Anti-Kriegsbuch nach Erich Maria Remarques „Im Westen nichts Neues“ und den Anti-Kriegsfilmen der 80er und 90er Jahre? Meiner Meinung nach unbedingt erforderlich, denn diese Thematik muss auch den jüngeren Generationen „aktuell“ vermittelt werden. Brian van Beet, selbst Kriegsteilnehmer im Irakkrieg 2003, schildert eindrucksvoll und...
David Szalay hatte folgende Idee: Er beschreibt Männer von April bis Dezember. In jedem dieser Monate sind die Protagonisten etwas älter geworden; die April-Männer sind gerade mal 17 Jahre, der Dezember-Mann über 70. Die Geschichten sind in den jeweiligen Monaten angesiedelt. Und alle sind sie auf Reisen. Sie suchen, sie flüchten, sie sind...

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