Beute

Wozu ein Anti-Kriegsbuch nach Erich Maria Remarques „Im Westen nichts Neues“ und den Anti-Kriegsfilmen der 80er und 90er Jahre?

Meiner Meinung nach unbedingt erforderlich, denn diese Thematik muss auch den jüngeren Generationen „aktuell“ vermittelt werden.

Brian van Beet, selbst Kriegsteilnehmer im Irakkrieg 2003, schildert eindrucksvoll und authentisch das Schicksal einiger „Kriegsteilnehmer“. Auf der einen Seite die junge amerikanische Soldatin Cassandra (und ihr Platoon) auf der anderen die Mudschaheddin Kämpfer unter Abu al-Hul.

Zwangsläufig kommt es nach dem Einmarsch der amerikanischen Truppen zu einer „Konfrontation“ mit dem Gegner, die in einer Tragödie endet. Der moderne Krieg hat nichts von seiner Rohheit und Emotionalität verloren. Die beiläufige Vorstellung des Lesers über den „Gegner“ werden in Frage gestellt.

Ein ergreifender Roman über das Wesen des Krieges.

Für Sie gelesen von Peter Schiwek


Bibliographie