Immer noch wach
Alex ist 30 Jahre alt und bekommt die Diagnose: Magenkrebs. Endstadium.
Sein Arzt teilt ihm auf Alex beharrliches Drängen hin mit, wie viel Zeit ihm noch verbleibt und er entscheidet: Er will die Zeit mit seiner Freundin und seinem besten Kumpel noch zu hundert Prozent auskosten und dann, wenn die Krankheit ihn fast schon von innen verzehrt hat, ins Hospiz gehen, um zu sterben. So der Plan. Was dort passiert und wie es mit Alex Leben weitergeht, erzählt Fabian Neidhardt in einem lockeren Ton. Nie packt er die große Gefühlskiste aus, und wenn Sie jetzt beim Lesen meiner Rezension denken: „Was für ein Kitsch!“ erwidere ich:
„Nein. Ganz und gar nicht!“ Möglicherweise wäre diese Geschichte bei so manchem/r Autor*in in den Kitsch abgerutscht. Hier bleibt`s weiter
spannend und lesenswert! Und zum Schluss auch ziemlich ermutigend. Was bleibt, wenn man alles losgelassen hat?! Lesen Sie selbst und staunen Sie über dieses Debüt – was mich gefesselt hat bis zum Schluss und ich auch danach noch nicht loslassen wollte!
Viel Spaß beim Lesen wünscht Katja Rohles