Olympia
Berlin im Jahr 1936 - die deutsche Hauptstadt im Blickpunkt der Welt. Die Olympischen Spiele stehen an und die politische Führung lässt keine Gelegenheit der Selbstdarstellung und Inszenierung zur eigenen Profilierung aus.
Doch kurz vor Beginn der Spiele geschieht ein Mord im Olympischen Dorf im amerikanischen Team.
Unter Polizeiapparat und Führungsriege hat man sich schnell auf einen politisch motivierten Täter festgelegt, selbst eine kommunistische Sabotage wird in Betracht gezogen. Einer lässt sich von alldem nicht überzeugen.
Gereon Rath, mittlerweile Ermittler beim Berliner LKA stellt neben den offiziellen - auch eigene Ermittlungen im Olympischen Dorf an, um der SS zuvor zu kommen. Aller Widerstände, vor allem aus den eigenen Reihen, zum Trotz kommt der rechtschaffene Kommissar der Wahrheit gefährlich nahe und steht bald schon selbst im Fokus derer, denen alle Mittel recht zu sein scheinen, ihre Vorhaben und Pläne geheim zu halten.
Volker Kutscher nimmt uns mit seiner authentischen, bildhaften Sprache mit in ein Berlin der Vorkriegszeit - eine Stadt zwischen Euphorie, Selbstinszenierung, politischem Wahnsinn und einer sich wandelnden Gesellschaft - unbedingt lesenswert!
Für Sie gelesen von Maurice Prümm