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ISBN/EAN: 978-3-608-98326-5
Einband: gebundenes Buch
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Erschienen am:
Sprache:
Deutsch
Umfang:
216 S.
Format (T/L/B):
2 x 21 x 13.2 cm

Hersteller:
J. G. Cotta'sche Buchhandlung Nachfolger GmbH
produktsicherheit@klett-cotta.de
Rotebühlstraße 77
DE 70178 Stuttgart


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Die Unschärfe der Welt

Roman

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Unser Tipp für Sie

Iris Wolff ist eine Meisterin des poetischen Erzählens. Sätze wie „Die Erinnerung ist ein Raum mit wandernden Türen“
lassen dies unweigerlich erkennen. Schauplätze des Romans sind Siebenbürgen und das Banat, im Zentrum steht eine
Familiengeschichte im vergangenen Jahrhundert.
In sieben Kapiteln erzählt die Autorin sieben unterschiedliche Perspektiven von Figuren, die alle miteinander in irgendeiner
Weise verbunden sind. Es ist ein intensiver Roman, in dem nicht nur Ereignisse dargestellt werden. Gefühle, Würde,
Sehnsucht sind nur ein paar der Themen, die Iris Wolff geschickt verarbeitet.
Die Leserin, der Leser erlebt auf 213 Seiten eine derartige Erzähldichte, wie sie nur selten in Romanen zu finden ist.
 
Für Sie gelesen von Peter Schiwek

 

Beschreibung

'Eine Autorin mit einem traumsicheren Sprachgefühl' Denis Scheck Iris Wolff erzählt die bewegte Geschichte einer Familie aus dem Banat, deren Bande so eng geknüpft sind, dass sie selbst über Grenzen hinweg nicht zerreißen. Ein Roman über Menschen aus vier Generationen, der auf berückend poetische Weise Verlust und Neuanfang miteinander in Beziehung setzt. Hätten Florentine und Hannes den beiden jungen Reisenden auch dann ihre Tür geöffnet, wenn sie geahnt hätten, welche Rolle der Besuch aus der DDR im Leben der Banater Familie noch spielen wird? Hätte Samuel seinem besten Freund Oz auch dann rückhaltlos beigestanden, wenn er das Ausmaß seiner Entscheidung überblickt hätte? In 'Die Unschärfe der Welt' verbinden sich die Lebenswege von sieben Personen, sieben Wahlverwandten, die sich trotz Schicksalsschlägen und räumlichen Distanzen unaufhörlich aufeinander zubewegen. So entsteht vor dem Hintergrund des zusammenbrechenden Ostblocks und der wechselvollen Geschichte des 20. Jahrhunderts ein großer Roman über Freundschaft und das, was wir bereit sind, für das Glück eines anderen aufzugeben. Kunstvoll und höchst präzise lotet Iris Wolff die Möglichkeiten und Grenzen von Sprache und Erinnerung aus - und von jenen Bildern, die sich andere von uns machen. 'So schön hat noch niemand Geschichte zum Schweben gebracht.' Stefan Kister, Stuttgarter Zeitung 'Iris Wolff erzählt aus einer tiefen Ruhe heraus. Sie weitet dadurch die Zeit. Für ein Jahrhundert und etliche Menschenleben braucht sie nicht einmal zweihundert Seiten. Und nichts fehlt.' Carsten Hueck, SWR2

Über Iris Wolff

Iris Wolff, geboren in Hermannstadt, Siebenbürgen. Die Autorin wurde für ihr literarisches Schaffen mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt, darunter mit dem Eichendorff-Literaturpreis, dem Marieluise-Fleißer-Preis sowie dem Marie-Luise-Kaschnitz-Preis und dem Solothurner Literaturpreis für ihr Gesamtwerk. Zuletzt erschien 2024 der Roman 'Lichtungen', der mit dem Uwe-Johnson-Preis und dem Spycher: Literaturpreis Leuk ausgezeichnet sowie für die Shortlist des Deutschen Buchpreises nominiert wurde. Die Autorin lebt in Freiburg im Breisgau.

Schlagzeile

'Es gab Sehnsucht nach etwas, das verloren war, Sehnsucht nach etwas, das sich nicht erfüllt hatte, Sehnsucht danach, etwas zu finden, und manchmal auch danach, etwas zu verlieren.'